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VR-Bank Nordeifel eG
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Immer weniger Arztpraxen auf dem Land

Experten informierten beim Mitgliederforum der VR-Bank Nordeifel zum Gesundheitssystem

 

Über das Gesundheitssystem informierte die Expertenrunde um Jörg Bork (v.li.) Iris Schmalfuß, Moderator Manfred Lang, Dr. Franz-Josef Zumbé und Malte Duisberg. (Fotos: Dreimüller)

 

von David Dreimüller

GEMÜND. Ganz dem Thema "Krankheit" widmete sich das Mitgliederforum der VR-Bank Nordeifel im Gemünder Kursaal. Dabei wollte die Bank der Frage nachgehen, wie die optimale Gesundheitsversorgung in der Zukunft aussehen könnte und was aus dem deutschen Gesundheitssystem wird.

"Das ist ein sehr aktuelles Thema", berichtete der Vorstandsvorsitzende Bernd Altgen. In Kundengesprächen sei man immer wieder auf das Thema Gesundheitsvorsorge gestoßen. Daher bot die VR-Bank nun ihren Mitgliedern exklusiv ein Mitgliederforum zu dem Thema an. 250 Mitglieder waren der Einladung der Bank gefolgt, um sich über die Gesundheitsvorsorge zu informieren.

Qualifizierte Fachkräfte informierten

Dazu stellte die Bank ihren Mitgliedern qualifizierte Fachkräfte zur Seite.
Auf der Bühne des Gemünder Kursaals diskutierten Jörg Bork, Vorstand der R+V Krankenversicherung, Iris Schmalfuß, Vorstand der R+V Betriebskasse, Malte Duisberg, Leiter des evangelischen Altenheims in Gemünd, und Dr. Franz-Josef Zumbé, Vorsitzender der kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein im Kreis Euskirchen. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Manfred Lang.

Dr. Franz-Josef Zumbé zeigte die Probleme der Ärzte im Kreis auf, die immer mehr Patienten betreuen müssten. Es gebe immer weniger Ärzte. Daher müsse es eine der zukünftigen Aufgaben sein, den Ärzten eine Praxis auf dem Lande wieder schmackhaft zu machen. Jörg Bork ging in seiner Präsentation auf das deutsche Gesundheitssystem ein, das er als das "effektivste Gesundheitssystem der Welt" bezeichnete. Jedoch mahnte er gleichzeitig auch an, dass dies schon bald der Vergangenheit angehören könnte, denn durch den demografischen Wandel müssten immer weniger junge Menschen die Gesundheitsversorgung vom immer mehr älteren Bürgern bezahlen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die medizinische Versorgung in ländlichen Räumen wie der Eifel nur durch ein Miteinander der gesetzlichen und der privaten Versicherungen gewährleistet werden könne. Hier sieht sich die VR-Bank Nordeifel, so Vorstandsvorsitzender Bernd Altgen, gut aufgestellt.

Maßgeschneiderte Beratung der Mitglieder

"Unser Ansatz ist es, den Menschen nützliche Informationen zu geben", so Altgen.
Dabei spielten besonders die Berater der Bank eine wichtige Rolle. Sie seien, so betonte der Vorstandsvorsitzende Altgen, die Vertrauenspersonen der Kunden. An die Berater könnten sich die Mitglieder wenden und erhielten von ihnen eine jeweils auf die Bedürfnisse maßgeschneiderte Beratung.

Mehrere Informations- und Aktionsstände zum Thema Gesundheit und Gesundheitsvorsorge rundeten beim Mitgliederforum das Angebot der VR-Bank Nordeifel im Gemünder Kursaal ab. An ihnen konnten die Mitglieder etwa ihren Blutzucker messen sowie die Herzfunktion checken lassen.