Wettkampfrichter Bernd Hellendahl

In verantwortungsvoller Position an einer deutschen Meisterschaft teilzunehmen, kann nicht jeder von sich behaupten. Bernd Hellendahl schon. Als Wettkampfrichter sorgte er kürzlich bei den Endkämpfen der deutschen Taekwondo-Meisterschaft in München für einen reibungslosen Ablauf auf der Matte.
Bei der VR-Bank Nordeifel eG in Blankenheim ist der 60-Jährige im Backoffice tätig, wo er als Sachbearbeiter unter anderem Verträge für die Kunden herstellt, etwa im Bereich Online-Banking, Kreditkarten oder Kontoeröffnung „Ich bin für alles rund um den Service zuständig“, erklärt Hellendahl.
In seiner Freizeit engagiert er sich ehrenamtlich bei den Oberahrtaler Sportfreunden in Hoffeld. Seit 1978 ist der Uedelhovener Mitglied. Seit er Mitte der 80er-Jahre den schwarzen Gürtel errang gibt er sein Können als Übungsleiter weiter. Mittlerweiler führt er die Taekwondo-Abteilung und ist als Geschäftsführer im Vorstand des rund 300 Mitglieder starken Vereins tätig.   
„Bei Taekwondo geht es nicht darum, Menschen schnell umzuhauen“, erklärt Hellendahl. Die Wettkämpfer würden menschlich geformt. „Man braucht viel Disziplin und es ist ein langer Weg“, beschreibt Hellendahl weiter. Vor rund 20 Jahren entschied er sich, nicht mehr selbst auf die Matte zu steigen, sondern fortan als Wettkampfrichter tätig zu sein. Sein Sohn ist diesbezüglich in die Fußstapfen des Vaters getreten — und war ebenfalls als Wettkampfrichter in München.