Next ist eine Initiative des Dachverbands aller Volks- und Raiffeisenbanken bei der die "Bank der Zukunft" im Mittelpunkt steht. Anfang Dezember hat unser Auszubildender Patrick Jansen als einer von rund 60 Azubis an einem 3-tägigen Event in Berlin teilgenommen.

Was man da so macht erfahrt ihr in seinem Rückblick:

"Nachdem mein Hinflug ohne Probleme überstanden war, traf ich bereits meinen ersten Mitstreiter am Flughafen Berlin-Tegel. Auf dem Weg zum Hostel waren wir dann schon eine Gruppe von 8 Personen, die nach kurzem Check-In im Hostel dann auch direkt den Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz erkundete. Später am Abend fand im Hostel ein "Get-Together" aller Teilnehmer und dem Team next statt, bei dem man den Rahmenplan der kommenden zwei Tage erfuhr und in lockerer Atmosphäre weitere Kontakte knüpfen konnte.

Am ersten Workshop-Tag ging es nach der Begrüßung durch unseren Moderator, Prof. Thorn Kring,  und einer anschließenden Einführung in das Thema mit drei kurzen Vorträgen los. Inhaltlich ging es in den Vorträgen um Entwicklungen von Banken in der Digitalisierung, Ideenfindung und die Anwendung in der Praxis.

Im letzten Vortrag wurde uns die Testfiliale in Bad Marienberg von deren Marktbereichsleiter Benjamin Brodt vorgestellt, in der auch Ideen des next Drehmoments umgesetzt werden. So sind in dieser Filiale alle Büros vollständig digitalisiert und sogar die Wände sind mit Fernseherreihen behangen, auf denen man Farbe, Helligkeit oder auch eine Diashow aus verschiedenen Bildern laufen lassen kann um das Büro dem Anlass des Termins anzupassen. Desweiteren gehören auch VR-Brillen zur Ausstattung der Büros, die dem Kunden helfen sollen, Träume und Wünsche zu visualisieren und ein feineres Gespür dafür zu bekommen.

Nach einer einstündigen Mittagspause ging es dann zum ersten Mal in die aus jeweils 6 zufällig gewählten Azubis bestehenden Gruppen um Ideen zu sammeln. Am Ende des Workshop-Tages wurden alle 20 Ideen vorgestellt, von denen es dann 10 in die "Endrunde" schafften. Abschließend konnte man sich aussuchen, welche der Ideen man am letzten Tag in neuen, zufälligen Gruppen konkretisiert und präsentiert.


Danach ging es mit unserem Bus noch nicht direkt in Richtung Hostel, sondern zuerst noch auf eine Stadtrundfahrt durch Berlin, bei der die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit leckerem Essen (Schnitzel, Currywurst) kombiniert wurden. Als wir dann im Hostel angekommen waren, war immer noch nicht an Pause zu denken, da eine halbe Stunde nach der Ankunft eine Party von next organisiert war.

Am Freitag ging es morgens wieder im ahoy! Event-Space weiter, wo uns nach Prof. Kring dann auch Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des BVR, begrüßte und uns einiges mit auf den Weg gab.
Nun ging es an die Konkretisierung unserer Ideen. Wir haben uns für den BVR-Truck entschieden - mehrere Trucks, die für die Volks- und Raiffeisenbanken unterwegs sind, um Schulen, Universitäten, Unternehmen und auch Privatpersonen zu besuchen. Der Truck kann zwar als mobile Filiale genutzt werden, jedoch steht im Vordergrund der Bildungsauftrag, um Wissenslücken im Finanzwissen der Menschen zu füllen und ihnen das Thema Bank näher zu bringen.

Um unsere Idee zu präsentieren sollten wir einen Stop-Motion Film drehen, der ausschließlich in Bildern zeigt was wir uns überlegt haben. Das war auf jeden Fall etwas neues für mich, da ich vorher noch nie einen Stop-Motion Film gedreht hatte. Nach 3 Stunden Dreh und 1184 Fotos waren dann 1 Minute und 17 Sekunden Video fertig. Die Videos der einzelnen Gruppen wurden zum Abschluss noch präsentiert und erklärt und danach ging es auch schon wieder los in Richtung Berlin-Tegel, da mein Rückflug 2 Stunden nach Ende der Veranstaltung ging.

Abschließend bin ich sehr froh, dass ich die Chance hatte, diese Erfahrungen zu sammeln und mich mit vielen interessanten Leuten auszutauschen. Die dort entwickelten Ideen für die Zukunft klingen sehr vielversprechend und ich bin gespannt, was davon in die Tat umgesetzt werden kann!"